Zahltag

Man sagt, dass einem Alles im Leben zurückkommt..bzw. dass man erntet, was man sät.

Schenkt man dem Glauben, was ich in gewisser Weise tue, so entsteht (zumindest in mir) folgende Vorstellung:

Das Leben ist das Meer in dem der Mensch sich mehr oder weniger aktiv treiben lässt.
Unsere Taten und manchmal auch das, was wir unterlassen zu tun, hängt durch Seile festgezurrt, an unseren Beinen. Die guten Taten aus Styropor, die schlechten aus Beton, welcher sich langsam aber stetig mit dem ihn umgebenden Wasser vollsaugt. So lange, bis es uns nach unten zieht und das Meer sich unserer bevollmächtigt.

Mit anderen Worten könnte man auch sagen..
„Mir steht das Wasser bis zum Hals!“

Womit sich mir wiederum ein paar Fragen aufdrängen:

* Bin ich dadurch automatisch ein schlechter Mensch?
* Zählt was man bei seinen Taten empfunden hat?
* Werden die Umstände, unter denen man handelt mitbewertet?

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10 Kommentare zu “Zahltag

  1. wie jeder mensch bist auch du nicht NUR gut oder schlecht, nett oder ein arschloch, schwarz oder weiß … wir sind alle grau.

    mit deiner wertung, das schlechte taten beton sind und gute nur styropor wertest du dich selber schon ab … wieso?
    das hast du doch gar nicht nötig und wenn du mir nicht glaubst:
    schau deine kinder an, die von dir erzogen werden … sind das schlechte oder böse kinder?
    so habe ich sie nicht kennen gelernt also kannst du auch kein schlechter mensch sein …

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  2. Kann man dir etwas Gutes tun?

    Und ich bin überzeugt, dass Du kein schlechter Mensch bist und ja, es gibt Umstände, die uns zu einem negativen Handeln zwingen. Und ich persönlich glaube auch nicht, dass wir am Ende unseres Lebens vor einem Richter stehen. Die Hölle haben wir hier, während wir uns permanent selbst richten.

    Alles Liebe

    Siegi

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  3. Alexabyss hat es eigentlich schon richtig ausgedrückt!

    Ich möchte noch meinen Senf oder Gefühle dazugeben. Was Du als Beton bewertest könntest Du aber auch mit der Zeit in ein Material umformen, welches leichter wird und Dich nicht mehr nach unten zieht. Suche das Positive und den inneren Frieden und hab Vertrauen zu Dir und Deinem Handeln.

    Meine Weste ist auch nicht rein, aber ich schaue nicht zurück, schöpfe das Positive aus vergangenen Dingen, suche das Warum.

    Ich schick Dir mal ’ne Portion Kraft und Courage rüber 😉

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  4. Ich würde das Leben aus der Sicht eines italienischen Kapitäns so beschreiben:

    Du befindest Dich auf dem untersten Deck eines Kreuzfahrtschiffes, dass sinkt. Dein ganzes Leben ist ein Rennen über die Treppen nach oben auf das Deck, während das Wasser von unten steigt. Du musst schneller laufen, als das Schiff sinkt. Manchmal stehen Leute auf den Stufen im Weg und du musst entscheiden, ob du sie beiseite schubst, um selbst zu überleben. Manchmal dreht sich das Schiff zur Seite, du stolperst und das Wasser kommt dir näher. Manchmal kommst du gut voran, schaffst einen Vorsprung und kannst dich einen Moment ausruhen. Aber am Ende, wenn Du das Deck erreichst, dann stellst du fest, dass es nun nicht mehr weitergeht, und du am Ende doch ersäufst. 😉

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