Peinlich, peinlich!

Eigentlich hat mich Lillith ja um die folgende Geschichte gebeten. Also nicht direkt, sondern sie wollte von ihren Followern aufgeheitert werden. Am besten durch eine Story mit alkoholischem Hintergrund, durchzogen von der ein oder anderen Peinlichkeit.

Na da bin ich nicht fad, dacht ich mir und jetzt betreibe ich Recycling und poste die Erzählung auch hier, weil ich sowas witziger finde, als Stöckchen und LiebsteAwards. (by the way: Falls da draussen irgendwer sich verpflichtet fühlt, mich für so einen Award zu nominieren, BITTE haltet Abstand davon, ihr macht mir keine Freude damit. Ich will nicht wieder jemanden nominieren müssen und so´n Quark. Ich beantworte euch auch gern so eure Fragen!)

Aaaalso:

Es passierte vor ca. 15 Jahren (scheiße ist das lange her…). Ich arbeitete gerade als Außendienstmitarbeiterin in einer Versicherungsagentur. (ja ich weiß….)Tom, der Sohn der Sekretärin wollte seinen 30. Geburtstag ganz groß feiern und lud die ganze Geschäftsstelle dazu ein. Ich kannte ihn schon von diversen Betriebsausflügen und wir verstanden uns gut, also sagte ich natürlich zu.

An diesem Tag war ich schon seit morgens irgendwie im Stress und bin den ganzen Tag nicht dazu gekommen, etwas zu essen oder zu trinken. Das war zwar nicht weiter schlimm aber als ich dort ankam, war es schwer an Getränke zu kommen. Es waren so arschviele Leute da und alle um die Bar oder Buffet versammelt, sodass es nicht möglich war an Essen oder Trinken zu kommen.

NUR an Freibier kam man recht schnell. Eigentlich mag ich überhaupt kein Bier und war grundsätzlich auch gar nicht auf Alkohol aus, da ich sonst auch höchst selten welchen trank, weil ich immer gern Herrin der Lage bin und mein Auto selbst heimbringe. Diesmal war ich aber gar nicht selbst unterwegs und außerdem gab es ja auch keine Alternative.

So nahm das Schicksal seinen Lauf.

  1. Seiterl (0,33l Bier), weil ich echt durstig war, es war Sommer und es war heiß und es standen wie gesagt irre viele Leute an Bar und Buffet…
  2. Seiterl, immer noch so viele Leute und ich will mich nicht anstellen…
  3. Seiterl
  4. Seiterl, von Hunger keine Spur
  5. Seiterl, ich unterhielt mich wunderbar und dann kamen Leute mit Tabletts mit Xuxu „daaas sieht lecker aus“…
  6. „Ich muss mal kurz aufs Klo!“

Ja, auf dem Weg zur Toilette merkte ich auf einmal, dass ich wohl nicht nur meine Blase erleichtern werde.

Und dann war Schluss mit lustig. Ich hab natürlich gekotzt wie blöd und als ich mich wieder aufrichten wollte kippte ich zurück und landete auf meinem Hintern.

Da saß ich nun, zusammengekauert in einer weiß gekachelten Nische und fühlte mich wie Falco in der Zwangsjacke im Video von „Jeannie“ (Joaah Bunny, quit living on dreams..)

Einerseits hoffte ich darauf, dass irgendjemand mich aus dieser Misére retten würde, denn immer wenn ich versuchte meine Hand probehalber Richtung Tür zu bewegen, hatte ich das Gefühl, dass diese zurückwich. So wie bei Alice im Wunderland, als Alice diesen Schrumpfkeks gegessen hatte. Andererseits betete ich, dass mich niemand jemals so sehen würde.

Nach einer gefühlten Ewigkeit kam ich dann doch raus.

Und hier begannen die Peinlichkeiten erst so richtig:

  • Meine Arbeitskollegen sahen mich mitleidigst an und 2 davon boten mir an, mich nach draussen zu begleiten. – peinlich!
  • Ich musste gestützt werden – sehr peinlich!!!
  • und als ich wieder erfolglos versucht habe zu kotzen unterhielten sie sich sichtlich fachmännisch: „Jööö, die Aaarme, naja wenigstens ist alles raus!“ – gaaanz peinlich!
  • Und dann an mich gerichtet: „Sollen wir deinen Freund anrufen, damit er dich abholt?“ Ich: „Ja bitte, er ist unter Hase gespeichert!“ – super peinlich! (niemals wieder habe ich einen meiner Freunde unter ihrem Kosenamen gespeichert!)
  • Wir gingen dann weiter Richtung Parkplatz und dort lehnte mich mein Kollege an ein Auto und meinte; „Ich muss mal pinkeln, ich komm gleich wieder, bleib stehen!“ „Gnrfhmmm“, hab ich wohl gegrunzt und bin in Zeitlupe, wie in den schlechten Filmen nach unten gerutscht, IMMER WIEDER. – OBERAFFENMEGAPEINLICH!!!

Dann kam mein Freund und meinte: „Du schaust aus wie ein Sandler (Penner)!“ Und ich meinte dann nur noch: „Super, FAHR!“

So, das war meine Geschichte, vielleicht hat sie euch auch amüsiert und wenn ihr Lust habt, dann erzählt mir auch einen Schwank aus eurem Leben….

In diesem Sinne, schlaft gut! 🙂

Werbeanzeigen

Interessen

Ich gestehe, ich bin ein übler Zeitgenosse!

Ich mag keine Eichhörnchen-Katzen-Videos,

es tangiert mich äusserst peripher, dass sich Prinz Harry´s Haare lichten

und Anna Ermakova finde ich einfach nicht schön.

Dass immer mehr Menschen Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte verüben finde ich traurig, aber nicht verwunderlich.

WAS mich aber momentan tangiert, weil es meine kleine heile Welt betrifft, sind KOPFLÄUSE!

(ich weiß, das finden manche jetzt sicher doch recht unspektakulär….)

Nö, wir persönlich haben sie nicht, aber in unseren Mitteilungsheften stehen sie regelmässig.

Die Zeitungen sind voll mit Berichten darüber und mit „nützlichen“ Mitteln.

Und DA liegt der Hund für mich begraben!

Letztens, als mir nicht sicher war, ob es meine Tochter erwischt hatte,

wurde mir in der Apotheke ein Kopflausmittel empfohlen.

Dumm wie ich war, hab ich es angewendet… Resultat?

Meine Große hatte ein rot angeschwollenes Gesicht, wegen einer Überreaktion auf das Präparat.

(obwohl es ja „völlig harmlos ist“!)

Und was erfuhr ich dann?????

„Na Sie als Stillende dürfen das nicht nehmen,“

(ich hatte für den Ernstfall nachgefragt)

„Packen Sie Mayonnaise drauf, das wirkt genauso gut!“

Ja spinnt die Welt?

Da bin ich mal so richtig schön in die Pharmafalle getappt! *knurr*

Wer noch eine Oma hat soll doch bitte die zuerst fragen!

unentschlossen…

Was tun, wenn man in Zeiten der EM niemanden mehr hat, der einem das Fußballschauen „nahelegt“?

Hmmm…so viele Möglichkeiten, eigentlich schon zu viele, sodass man letzten Endes auf der Couch vergammelt, den Läppi am Schoß und unspektakuläre Bubbleshooterspiele bis 3:00 Uhr früh spielt… :crazy:

Warum genau bin ich heut so müde?… :>>

An Tagen wie diesen…

Es gibt so Tage. Schwer zu beschreiben. Wo einfach Alles passt, und das was nicht passt einen nicht so sehr tangiert wie gestern oder morgen.

Wenn man plötzlich mitten im Geschehen, im Alltag, beim Einkaufen innehält und feststellt: „Hey, Alles läuft, ich weiß nicht wie, aber es geht und es geht mir gut damit!“

Man sitzt in der Arbeit und ist nicht so genervt wie vorige Woche und man weiß man hat heut noch viel zu tun, aber hey…das ist egal, es wird sich schon ausgehen.

Und wenn dann noch der Abend hält, was er verspricht, nämlich Ruhe, Gemütlichkeit, Entspannung, ja vielleicht ein wenig Lachen, Reden, Essen und Trinken….dann kann man mit Fug und Recht behaupten, dass es ein schöner Tag war….eben…ein Tag like this:

und jetzt noch schnell 3x gegen meinen Holzkopf geklopft, dass das auch noch ein paar Stündchen anhält….:>>

Beatelligenceblog

Hallo ihr lieben, treuen Freunde und auch die, die sich im Laufe der Zeit noch dazugesellen!

Willkommen im Beatelligenceblog!

Was das bedeutet? Wofür das steht?
Naja das weiß ich selbst noch nicht so genau.

Man könnte es als Hommage an David Lynch sehen, der mich mit seinem Nissan MICRA Werbespot schon vor Ewigkeiten begeistert hat und mein allererstes Auto war immerhin eine Nissan Micra Mouse (Gott hab sie selig, sie hatte es nicht leicht mit mir!)

Hier ein paar Ideen….
BEATELLIGENCE

*) könnte eine neue Form der Messung von Fähigkeiten, Eigenschaften sein.
Da ich ja immer schon ein Feind von herkömmlichen IQ – Tests war und die Welt heutzutage den Hausverstand totschweigt, dachte ich es wäre an der Zeit die Menschen anders zu katalogisieren, wenn das schon unbedingt nötig ist. Die Beatelligence, eine Mischung aus Intelligenz, Empathie, Hausverstand, Logik. Wie das zu messen oder prüfen wäre, weiß ich noch nicht, aber es wäre eine Idee…..

*) Beat-elligence könnte natürlich auch meine ganz persönliche Musikbewertung werden. Eingeteilt in „intelligente“ und „unterhaltende, treibende“ Musik…oder einfach nur eine Skala von 1 – 10…

*) Vielleicht gehts in diesem Blog aber auch einfach nur um Bea(´s)-tel(efonistische)-(intel)ligence….also das Ferngesprächsverhalten einer typischen Frau Ü30….

who knows?..keiner…aber IHR werdet es erfahren sofern ihr auch weiterhin in alter Treue meinen Blog lest! Schön, euch wieder hier zu haben. :yes:

…Guten Morgen!

Tja…so begrüßt man normalerweise den Tag…mit einem klassischen

„guten Morgen!“

Mir wurde heute ein anderer Weckruf zugemutet…..

Um 3 Uhr früh kam meine kleine Maus mit „Ich kann nicht einschlafen!“ zu mir ins Bett.

Um 6:20 (wahrscheinlich hab ich mich irgendwie als *nicht-mehr-im-Tiefschlaf-befindlich* zu erkennen gegeben) hieß es dann:

IST DIE NACHT JETZT ENDLICH VORBEI???

Ja, ich gebe zu…sogar ich…der personifiziete Morgenkillermuffel….musste lachen!

Darauf meinte sie dann noch:
„Gut, somit haben wir heute schon gelacht!“

(da ich meinen Kindern immer erkläre, dass man einmal am Tag lachen sollte, damit man ihn als gelungen betrachten kann)

In diesem Sinne

Die Nacht ist vorbei!!!

Zahltag

Man sagt, dass einem Alles im Leben zurückkommt..bzw. dass man erntet, was man sät.

Schenkt man dem Glauben, was ich in gewisser Weise tue, so entsteht (zumindest in mir) folgende Vorstellung:

Das Leben ist das Meer in dem der Mensch sich mehr oder weniger aktiv treiben lässt.
Unsere Taten und manchmal auch das, was wir unterlassen zu tun, hängt durch Seile festgezurrt, an unseren Beinen. Die guten Taten aus Styropor, die schlechten aus Beton, welcher sich langsam aber stetig mit dem ihn umgebenden Wasser vollsaugt. So lange, bis es uns nach unten zieht und das Meer sich unserer bevollmächtigt.

Mit anderen Worten könnte man auch sagen..
„Mir steht das Wasser bis zum Hals!“

Womit sich mir wiederum ein paar Fragen aufdrängen:

* Bin ich dadurch automatisch ein schlechter Mensch?
* Zählt was man bei seinen Taten empfunden hat?
* Werden die Umstände, unter denen man handelt mitbewertet?

Dreams are my reality…

So, wer jetzt glaubt, dass ich hier mit alten Gassenhauern auffahre, dem sag ich nur folgendes:

ÄÄÄTSCH!…nix da…

Es geht weiter im Dienste meiner eigenen Philosophien, Theorien, Verschwörungsideen und dergleichen. Und ihr habt die Ehre euch daran zu laben…oder wahnsinnig unter diesen vielen verschnörkselten, schwammigen, schwülstigen Worten zu leiden…sucht es euch aus…es ist ja eh alles nur Ansichtssache!

Realität!

Was ist Realität?
An dieser Stelle kommt normalerweise mein Lieblingsspruch und ich werd ihn auch posten, selbst wenn mir ein hoch geschätzter Blogfreund den schon im vorigen Kommentar vorweg nahm:

„Realität ist eine Illusion, die aus einem Mangel an Drogen entsteht!“

Das wäre sogar absolut richtig, wenn es möglich wäre, eine Droge zu erfinden, die einen die Dinge völlig wert- und emotionsfrei sehen lässt. Das geht aber nicht, weil Drogen ja im Normalfall genau DAS bewirken, sie bringen Emotionen hervor, verstärken sie, lassen uns einfach leichter über gewisse Vorschriften und Verhaltensregeln hinwegsehen um all das rauszulassen, was man im Normalfall nicht zeigt.
Aber egal, von Drogen schreib ich ein anderes Mal.

Realität!
Gibt es Realität wirklich?
Jein!
Es gibt sie, klar gibt es sie, aber niemand kann sie sehen, weil niemand wertfrei sehen kann! Es gibt nichts, was unser Gehirn nicht zu katalogisieren versucht. Es stellt zu jedem Bild Verbindungen her. Sucht nach Emotionen, Erinnerungen, Erfahrungen und so weiter.
Ergo ist es uns Menschen nicht möglich die Realität zu sehen.

Nun mag der nächste Klugscheisser daherkommen und mir sagen: „Hey, aber wenn ich sag das ist blau, dann ist das blau! Da gibts nix zu interpretieren oder empfinden, das ist so!“

Nein, ist es nicht, denn allein das Wort blau, in verschiedenen Sprachen betrachtet, bedeutet nicht dasselbe, oder hat seine Bezeichnung nicht aus dem selben Hintergrund.

Blau: (Quelle wikipedia) vom althochdeutschen blao für schimmernd, glänzend, ist der Farbreiz, der wahrgenommen wird, wenn Licht mit einer spektralen Verteilung ins Auge fällt, bei dem Wellenlängen im Intervall zwischen 460 und 480 nm dominieren. Licht mit dieser Eigenschaft kann auch als Körperfarbe remittiert sein.

Azzurro: (italienisch für blau) leitet sich vom lateinische Wort azzurum (blau), ab das vom persischen (‏لاژورد‎ lazaward „himmelsblau“) abstammt.

Man sieht also. Während wir eine Farbe mittels der Wirkung auf das Organ Auge bezeichnen, wird sie von den Italienern durch den Vergleich mit dem Himmel betitelt.

Wenn es also schon an der Art wie wir sehen, an unserer Ausdrucksweise und an unserer Vergangenheit liegt, wie sich uns die Realität präsentiert, wie soll es eine allgemeine Realität dann überhaupt geben?
Und wenn es keine globale Realität gibt, warum verfickt nochmal, müssen wir uns ihr stellen?

Dann bau ich mir doch lieber meine eigene Realität. Ich mach mir die Welt, wide wide wie sie mir gefällt!

Aber so einfach ist das ja auch wieder nicht…weil sich im ständigen Zusammentreffen mit anderen auch die Realitäten kreuzen….

also bleibt nur noch….

DAS BESTE DRAUS ZU MACHEN!